00:00:00: Herzlich willkommen hier bei.
00:00:01: Hoffnung schreibt Geschichten.
00:00:02: Es geht um das Thema Hoffnung, Hoffnung.
00:00:05: Plötzlich war da dieses Thema Hoffnung.
00:00:08: Hoffnung ist so ein aktuelles Thema.
00:00:10: Man kann mit Hoffnung viel bewegen.
00:00:16: Was gibt der Hoffnung für die Zukunft?
00:00:39: Und damit herzlich willkommen zur heutigen Folge, unserem ersten kleinen Mini-Hörbuch.
00:00:44: Denn gleich werden wir eine Geschichte für euch vorlesen!
00:00:49: Dazu möchte ich noch den kurzen Kontext geben das die Geschichte von Kim verfasst worden ist.
00:00:57: und in der letzten Podcastepisode haben wir auch mit Kim gesprochen.
00:01:01: da hat sie erzählt wie ein persönliches Erlebnis sie zu dieser Geschichte inspiriert hat.
00:01:07: Schlussendlich wurden Kim und ihr Beitrag sogar mit dem dritten Preis in der jüngeren Alterskategorie ausgezeichnet.
00:01:14: Und wir hoffen, dass alle Zuhörenden die Geschichte genauso genießen werden wie die Jury.
00:01:20: Lehnt euch also gerne zurück!
00:01:23: Empfangt eine Prise Hoffnung.
00:01:31: Ein Ferradil Eine Geschichte von Kim Gelesen von Mareike Heute im Sondergebot, im Traumwundhandel ihres Vertrauens.
00:01:46: Das war alles!
00:01:48: Er schaute noch einmal ein Lächeln.
00:01:50: Neunzehn neunneinzig Euro.
00:01:54: Er stand vor dem Unscheinbarngeschäft und schahte noch ein drittes Mal auf das kleine rote Schild nur um sicher zu gehen.
00:02:02: Ein Lächelen.
00:02:03: Neunsinn neun neunzig Euro erzählt er das Geld in seiner Tasche.
00:02:09: Erst heute hatte er wieder Taschengeld bekommen und wollte sich dieses Mal etwas ganz Besonderes davon kaufen.
00:02:14: Er hat einen anstrengenden Tag gehabt, sich mit seinen Geschwistern gestritten und wollte jetzt etwas das nur für ihn sein sollte.
00:02:22: Dabei hatte er nur ein Problem.
00:02:25: Ihm war nicht ganz klar was genau das sein sollte!
00:02:28: Und jetzt war er fasziniert.
00:02:30: Es waren nicht der Preis der seine Aufmerksamkeit auf sich zog sondern viel mehr die seltsame Art des Angebots.
00:02:38: Wie könnte man ein Lächeln kaufen?
00:02:42: Ein Lächeln.
00:02:44: So etwas ist doch nichts Materielles, was man einfach hübsch verpackt mit nach Hause nehmen kann.
00:02:50: oder etwa doch?
00:02:52: Mit einer Mischung aus Skepsis und Neugier betrat er den Laden.
00:02:56: Es rocht nach frisch gebackenen Brot mit einer Spur Vanille es rocht noch frisch im Gras und alten Büchern.
00:03:04: Es roch wie eine lang vergessene Erinnerung.
00:03:08: Und überhaupt Auch der Laden sah ungewöhnlich bekannt aus.
00:03:12: Es war ein kleiner verwinkelter Laden, der aussah wie ein altes Spielzeuggeschäft in dem er vor Ewigkeiten mal gewesen sein könnte – nicht wie einen Laden, in dem man seine Wünsche kaufen konnte.
00:03:25: Hinter dem Dresen stand eine junge Frau.
00:03:28: Sie hatte kurze lila Haare und schien sehr konzentriert dabei zu sein, ein Papierflieger aus einer alten Zeitung zu basteln.
00:03:35: Er trat an den Dresenen heran und räusperte sich.
00:03:41: Nichts passierte.
00:03:43: Er reusperte sich noch einmal, erwartete.
00:03:49: Die Frau bastelte weiter in ihrem Papierflieger.
00:03:53: Er zögerte.
00:03:54: Dann fragte er Ich wollte fragen was es mit dem Lächeln auf sich hat?
00:04:03: Neunzehn Euro und neunneinzig.
00:04:06: Was genau bekommt man da?
00:04:09: die junge frau schaute auf.
00:04:11: Sie lächelte ihn an.
00:04:13: Das macht dann, neunzehn Euro, neuneinzig?
00:04:16: Er starte sie perplex an.
00:04:18: Sie läichelt zurück.
00:04:20: Ein Zwirbeln kräuselte ihre Lippen, spielte mit ihren Mundwinkeln und ihrer Augen leuchteten irgendwie.
00:04:27: Die gesamte Situation wirkte absurd!
00:04:29: Ein vorübergehender Passant hätte vermutlich gedacht, dass die Verkäuferin mit den Lila Hahn gerade einen sehr grauenhaften Witz erzählt hatte – ein über den nur sie sich zu amüsieren schien.
00:04:41: Es dauerte einen Moment, bis er spürte das auch er anfing zu lächeln.
00:04:46: Ein leichtes Kräuseln umspielte seine Mundwinkel fast unmerklich als ob seine Lippen selbst neugierig auf... ein leichtes Kräusel umspielt seine Mundwinkel fast unmärklich Als ob seine lippen Selbst neugirig auf das wären was gleich kommen würde.
00:05:03: es war wie ein zackhaftes kribbeln dass ihn zu der frage brachte Was wenn es wirklich so einfach war?
00:05:10: Ein Lächeln als Antwort auf etwas, das er nicht einmal benennen konnte.
00:05:15: Langsam breitete sich das Lächel aus.
00:05:18: Die Ecken seiner Lippen zogen sich nach oben.
00:05:21: Seine Wangen zuckten leicht Als ob sich sein Gesicht an die Freude anpassen wollen würde.
00:05:26: Seine Augen machten mit Vervollständigen das Bild Machten seinen Blick weicher Als ob sie ein inneres Leuchten zum Ausdreck bringen wollten.
00:05:35: Die junge Frau mit den lila Haaren lächelte noch breiter.
00:05:39: Jetzt hast du mir ja auch eins geschenkt!
00:05:41: Dann sind wir wohl quitt.
00:05:43: Ein Lächeln erklärte sie, das ist kein gewöhnlicher Kauf.
00:05:47: Ein lächeln, dass es ein Stück Hoffnung – einen Moment der uns mit anderen verbindet und uns daran erinnert, dass wir nicht alleine sind.
00:05:56: Ein lächeln muss nicht groß oder teuer sein um etwas zu bewirken.
00:06:00: Manchmal ist genau dieses kleine Stück Freude, was wir brauchen, um weiterzumachen.
00:06:08: Es gibt uns den Mut, die Welt anders zu sehen und uns selbst in einem neuen Licht zu erkennen.
00:06:15: Als er den Laden verließ, blindzelte ihm die Sonne durch die Wolken entgegen.
00:06:19: Er blieb kurz stehen und atmete tief ein um dieses seltsame Gefühl abzuschütteln welches ihn seit seinem Besuch im Traumwunschhandel verfolgte.
00:06:33: Die Worte der Verkäuferin wirkte nach.
00:06:36: Ein fremder Passant lief an ihm vorbei schaute ihn an und lächelte Und ohne nachzudenken, erwiderte er das Lächeln.
00:06:45: Er wusste etwas hatte sich verändert.
00:06:48: alles fühlte sich genau richtig an.